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Der brennende Schatten

ein Hörspiel von Kai Meyer, WDR 2005 / Lübbe Audio 2007


Venedig, 1830. Magie ist alltäglich. Stadtgardisten reiten auf steinernen Löwen durch die Gassen. Arcimboldo, der 15-jährige Lehrling eines Spiegelmachers, findet am Ufer der Lagune eine schwer verletzte Meerjungfrau namens Unke. Er erkennt sie am typischen Haifischmaul - allerdings ist ihr Fischschwanz verschwunden und wurde durch ein paar menschliche Beine ersetzt. Um Unkes Geheimnis zu entschleiern, begibt sich Arcimboldo auf eine gefährliche Reise: An der Seite von Meerjungfrauen und kauzigen Unterseeforschern steigt er hinab in die See, streift durch die Ruinen der Subozeanischen Kulturen, stellt sich einer Meerhexe zum Kampf und betritt das Reich der Fließenden Königin ...

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«Ein bisschen ´kleine Meerjungfrau´, ein bisschen ´20.000 Meilen unter den Meeren´ und eine Prise ´Venedig´ - mit diesen Zutaten zaubert Kai Meyer ein wunderschönes Fantasywerk für Jugendliche. Auch wenn er mit diesen etwas auffällig stibitzten Segmenten nicht das Rad neu erfinden kann, gute Unterhaltung gelingt ihm allemal.

Gerade im ersten Teil fängt er den Hörer mit viel Fantasie und Spannung ein. Im zweiten Teil lässt das zwar leicht nach - dennoch gibt es auch hier einige sehr spannende Momente, die dies wieder auffangen.

Dem WDR ist es hier mal wieder gelungen, eine sehr passende Umsetzung zu gestalten. Jörg Schlüter hat hier ordentlich mit Klängen und Musik gearbeitet, um jeder Szene die entsprechende Atmosphäre einzuhauchen.

Bei den Sprechern setzt man neben altbekannten Hörspielsprechern wie Fitz oder Schepmann auf viele junge und frische Stimmen. Aber egal, wie groß die Hörspielerfahrung ist, die Sprecher agieren durch die Bank auf einem guten Niveau, das aller Ehren wert ist.

Interessanterweise gibt es diese Vorgeschichte zum Buch ´Die fließende Königin´ nur als Hörspiel. Zum Glück ist allerdings beides unabhängig voneinander konsumierbar und auch wenn es für das Gesamtverständnis sinnvoll ist, beides zu kennen, ist dies kein absolutes Muss.


Auch wenn Kai Mayers Geschichte vielleicht nicht das Zeug zum absoluten Klassiker hat, ist diese Hörspielumsetzung auf jeden Fall ein Ohr wert. Allein die Umsetzung ist wirklich sehr gelungen und wer das Genre mag, sollte sich ruhig einmal in die Fantasy-Welt Kai Meyers in dieser Produktion entführen lassen.»

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