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Schwarze Wasser

Kriminalhörspiel - ein Hörspiel von Kerstin Ekman, SFB 1997


Nach dem Roman ´Geschehnisse am Wasser´

Die Lehrerin Anne Raft kommt zusammen mit ihrer sechsjährigen Tochter in dem kleinen nordschwedischen Ort Svartvattnet (´Schwarzwasser´) an, um zu ihrem geliebten Dan in eine Hippie-Kommune zu ziehen. Aber Dan holt sie nicht wie versprochen vom Bus ab. Annie macht sich mit ihrer Tochter allein auf den Weg durch die Wildnis. Nach langem Herumirren in dem menschenleeren Gebiet sieht sie im fahlen Licht der Mitternachtssonne einen fremdländisch aussehenden Jungen auf dem Weg vorbeistürzen. Kurz darauf stößt sie auf ein Zelt, in dem zwei grausam zugerichtete Leichen liegen. 18 Jahre später lebt Anne wieder in dieser Gegend. Die Tochter Mia ist nun erwachsen. Und eines frühen Morgens entdeckt sie Mia in den Armen jenes Fremden, den sie für den Mörder hält.


hoerspielTIPPs.net:
«Schwarze Wasser´ ist ein skandinavischer Thriller, der dem Typus dieser Gattung durchaus gerecht wird. Das Stück verbreitet eine melancholische Stimmung, die leider etwas zuviel des Guten ist. Die Geschichte wird in durchweg zu ruhig inszeniert, man setzt kaum Akzente in der Handlung, alles fließt zwar, reißt aber den Hörer nicht richtig mit.

Ein weiteres Manko ist auch, dass die einzelnen Personen und Gruppen etwas zu blass bleiben. Einzig bei den Hauptcharakteren gelingt es im Laufe des Hörspiels ein greifbares Bild zu zeichnen.

Das ist etwas schade, denn die Geschichte hat schon Einiges an Potential. Die Idee ist richtig gut und erzeugt früh Interesse beim Hörer. Leider versandet es dann ein wenig und erst gegen Ende bekommt die Geschichte wieder die Kurve.

Ein positiver Aspekt ist die sehr gute und passende Besetzung des Stückes. Allerdings ist das bei einer solchen Produktion ja auch Gang und Gäbe und hilft außerdem der Umsetzung nicht wirklich auf die Sprünge.

Atmosphärisch gut, allerdings in der Geschichte etwas zu behäbig, um den Hörer so zu fesseln, wie es die Geschichte verdient hätte.»


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