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Sense

Kriminalhörspiel - ein Hörspiel von Jörg Juretzka, WDR 2001


Kristof Kryszinski lässt gern alle Fünfe gerade sein. An die letzten beiden Biere der vorletzten Nacht erinnert er sich häufig nur ungenau. Er fährt eine antike Carina, die regelmäßig zum Schrottplatz muss, damit abgefallene Teile ersetzt werden können. Und er ist ein Privatdetektiv, der sich mit ein paar Ermittlungen für eine schöne Anwältin finanziell über Wasser hält. Da Kryszinski die klassische Detektivarbeit - im Auto hocken oder im Kaufhaus herumlungern - furchtbar öde findet, hat er sich auf das Aufspüren von Vermissten spezialisiert. Und weil Vermisste für gewöhnlich in Schwierigkeiten stecken, kommt es immer mal vor, dass Gevatter Tod schneller ist als Kryszinski. So auch im Fall des Spielautomatenkönigs Sascha. Dummerweise liegt dessen Leiche aber nicht irgendwo in Mülheim an der Ruhr, sondern bei Privatermittler Kryszinski in der Wohnung.

Jörg Juretzka, Jahrgang 1955, ist viel gereist und hat sich schon in den unterschiedlichsten Jobs versucht, unter anderem als Blockhüttenbauer in Kanada. Heute arbeitet er als freier Schriftsteller und Drehbuchautor in Mülheim an der Ruhr. Sein Krimi-Debüt ´Prickel´ wurde 1998 mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet. ´Sense´ ist der zweite von mittlerweile sieben Bänden aus der Kristof Kryszinski-Reihe.


hoerspielTIPPs.net:
«Eine Krimi-Perle der letzten Jahre - wenn man sich allein die Besetzung ansieht, ahnt man schon, dass hier keine Standardkost verabreicht wird. Oliver Korittke als typischer Looser-Detektiv ist nur einer der zahlreichen Schauspieler, die man im Hörspiel leider nur viel zu selten zu Gehör bekommt. Das mag im Falle von Claude-Oliver Rudolph auch besser sein, bei allen anderen ist es schade.

Hier agieren sie in einem Fall der sich im Glücksspielmilieu des Ruhrgebiets tummelt und bei dem allerlei dubiose und schräge Typen eine Rolle spielen.

Das Stück ist herrlich inszeniert - auch wenn die Sprüngen am Anfang ein wenig verwirren - aber Leonard Koppelmann hilft dem Hörer aus dieser Klemme auch ganz gut wieder raus, so dass man die Handlungslogik auch schnell durchblickt.


Ein echter Hinhörer, etwas abseits vom Üblichen, aber mit viel schwarzem Humor gewürzt!»


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