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Das Zeichen des Widders

Kriminalhörspiel - ein Hörspiel von Fred Vargas, WDR 2008


Dustin Semmelrogge und Daniel Wiemer; Bild: WDR / S. Anneck
Grégoire und Vincent, zwei junge Taschengauner aus der Banlieue, gehen regelmäßig auf Rollerskates in Paris auf Diebestour. Eines Tages gelingt unverhofft der große Coup. Im Rucksack eines alten Mannes finden sie eine Riesensumme Geld und merkwürdige Utensilien, die auf schwarze Magie deuten. Noch am gleichen Abend wird Vincent mit vier Messerstichen umgebracht. Ohne sich zu erkennen zu geben, alarmiert Grégoire die Polizei. Neben den tödlichen Bauchstichen stellt Kommissar Adamsberg eigenartige frische Tätowierungen auf dem linken Oberschenkel fest. Sollte der Serienmörder Bélier sein viertes Opfer gefunden haben?

Fred Vargas, geboren 1958, Mutter eines Sohnes und Archäologin im Haupt­beruf, ist die bedeutendste französische Kriminalautorin. Sie wird in über 30 Sprachen übersetzt und erhielt 2004 den Deutschen Krimi Preis. Die Schrift­stellerin, die ihre erfolgreichen Krimis fast ausschließlich im Urlaub schreibt, lebt in Paris.



hoerspielTIPPs.net:
«Die Krimis von Fred Vargas um Kommissar Adamsberg umweht immer etwas Besonderes. Das Gespür des Protagonisten, der mehr wittert als weiß, sowie das gelungene Flair der Geschichte an sich, konnte mich schon mehrfach begeistern. Zuletzt bei "Die dritte Jungfrau", einem der besten Hörspiele im Erscheinungsjahr.

Nun legt man beim WDR und DAV "Das Zeichen des Widders" vor. Auch hier trägt Geschichte und Umsetzung das besondere Flair in sich, auch hier agiert Adamsberg auf die gewohnt ungewohnte Weise und auch hier kommt natürlich alles zu einem guten Ende.
Dennoch so ganz reicht die Geschichte an die Vorgängerkrimis nicht heran. Etwas zu gerade verläuft der Plot, etwas zu einfach greifen die Verzahnungen der Geschichte ineinander. Das mag der kurzen Spielzeit geschuldet sein, zieht aber ein wenig die Geschichte nach unten.

Dafür gibt es bei den Sprechern und technischer Realisation nichts zu meckern, sondern nur zu loben. Man hat hier eine extrem gut agierende Riege zusammengestellt, die in jeder Hinsicht zu überzeugen weiß. Auch wenn man sich an Christian Brückner - bzw. an dessen dargestelltem Charakter - etwas satt gehört hat - kann man letztlich auch vor dieser Leistung nur den Hut ziehen.

Die Umsetzung weiß aufgrund der wunderbar passenden Atmosphäre zu überzeugen. Hier liegt viel an den schönen und passenden Musikstücken von Ralf Haarmann, die sehr gut Handlung und Rahmen zu unterstützen wissen.

Ein guter Vargas-Krimi, der allerdings nicht ganz an die gewohnte Klasse heranreichen kann. Insbesondere die zu leichtgängige Geschichte sorgt dafür, dass die Wertung nicht höher ausgefallen ist.»

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