⏰ 66 Min.
🎬 Regie:
Christoph Piasecki
Dramaturgie:
Christoph Piasecki
Technische Realisierung:
Benedict Matysik,
Erik Albrodt
🛠 Bearbeitung:
Anton Serkalow
🎼 Musik:
Michael Donner,
Konrad Dornfels
🎤 Mit:
Uve Teschner,
Uta Dänekamp,
Markus Pfeiffer,
Kim Hasper,
Gordon Piedesack,
Ann Vielhaben,
Ingo Abel,
Peter Weis,
Christoph Piasecki,
Magdalena Montasser,
Thomas Balou Martin,
Regine Lamster,
Walter von Hauff,
Henrike Tönnes,
Jürgen Thormann,
René Oltmanns,
Florian Hoffmann,
Julian Tennstedt,
Cathlen Gawlich,
Daniela Bette-Koch,
Yvonne Greitzke,
Anja Taborsky,
Jan Abraham,
André Polis,
Christina Ann Zalamea,
Simone Görke,
Jeannine Hörle,
Tatjana Auster,
Michael Auster,
Jan Uplegger,
Patrick Emons
Das unheimliche Zeichen einer blutroten Totenkopfmaske taucht überall in der Stadt auf. Kurz darauf sterben einflussreiche Männer auf grausam inszenierte Weise. Der „Rote Tod“ fordert Reue für ihre Sünden. Die Journalistin Calliope Shaw gerät zwischen die Fronten von Polizei, Politik und einer geheimnisvollen Terrororganisation. Zugleich versinkt die Metropole in Angst, denn der „Rote Tod“ richtet und vernichtet.
hoerspielTIPPs.net:«""Die Maske des Roten Todes" wagt den ambitionierten Versuch, Edgar Allan Poes klassische Erzählung in die Gegenwart zu übertragen – und das gelingt grundlegend auch. Die Idee, die düstere Allegorie von Pest, Tod und gesellschaftlicher Dekadenz in ein modernes Setting zu überführen, ist originell und vielversprechend. Statt eines mittelalterlichen Schlosses wird die Handlung letztendlich in eine abgedichtete Luxusvilla verlegt, in der eine Gruppe wohlhabender Gäste einem Verbrechen zum Opfer zu fallen droht. Dieser Ansatz hätte das Potenzial, Poes zeitlose Themen neu und packend zu inszenieren.
Doch leider verliert sich die Umsetzung stellenweise in den Klischees des amerikanischen Thriller-Baukastens: zu viele Standard-Elemente und die allzu vorhersehbaren Wendungen schmälern die Wirkung. Statt sich auf die dichte, psychologische Spannung zu konzentrieren, die Poes Vorlage auszeichnet, wirkt die Handlung an manchen Stellen zu ausschweifend – als würde sie künstlich in die Länge gezogen, um den überschaubaren Plot zu strecken. Das ist schade, denn die Grundidee und die Atmosphäre hätten mehr Vertrauen verdient.
Immerhin gelingt es dem Hörspiel, mit einem ordentlichen Finale noch einmal zu überzeugen. Die letzten Minuten sind dicht inszeniert. Die Sprecherleistungen sind solide, und die moderne Adaption der Basisstory hat durchaus ihre Momente. Dennoch bleibt am Ende das Gefühl, dass aus den guten Zutaten – der starken Vorlage, den talentierten Sprechern und dem interessanten Setting – zu wenig gemacht wurde. Es ist kein schlechtes Hörspiel, aber leider auch kein Highlight der „Murder Tales“-Reihe. Ein Experiment, das nicht ganz aufgeht, aber trotzdem seine Fans finden wird."»
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