Der Herr der Ringe
Hörspielbearbeitung - ein Hörspiel von J. R. R. Tolkien, SWF - WDR 1992
⏰ 756 Min.
🎬 Regie:
Bernd Lau
Übersetzung:
Margaret Carroux
Technische Realisierung:
Roland Seiler,
Udo Schuster,
Christiane Köhler,
Regina Kraus,
Regine Schneider
Regieassistenz:
Johannes Hertel
🛠 Bearbeitung:
Peter Steinbach
🎼 Musik:
Peter Zwetkoff
🎤 Mit:
Ernst Schröder,
Manfred Steffen,
Klaus Herm,
Wolfgang Reinsch,
Jochen Stern,
Walter Laugwitz,
Hans Edgar Stecher,
Helene Elcka,
Henny Schneider-Wenzel,
Matthias Haase,
Edgar Hoppe,
Dietmar Mues,
Rufus Beck,
Charles Wirths,
Tobias Lelle,
Günter Kasch,
Christian Mey,
Peter Ehrlich,
Donata Höffer,
Hans Peter Hallwachs,
Ingrid Adé,
Jan Biczycki,
Horst Raspe,
Stefan Schwarz,
Christian Redl,
Hans Peter Bögel,
Peter Lieck,
Heinz Meier,
Matthias Ponnier,
Gustl Halenke,
Gunter Cremer,
Wolfgang Hinze,
Friedrich Schütter,
Rainer Schmitt,
Andreas Szerda,
Markus Hoffmann,
Werner Rundshagen,
Karl Lieffen,
Dieter Eppler,
Klaus Spürkel,
Heinz Schimmelpfennig,
Johann Lau,
Berth Wesselmann,
Gerd Andresen,
Peter Gavajda,
Friedhelm Ptok,
Kammersprechchor Zürich
""In einer Höhle in der Erde, da lebte ein Hobbit ..." Beim langweiligen Korrigieren von Examensarbeiten kritzelte im Jahr 1930 ein Professor für Angelsächsisch namens John Ronald Reuel Tolkien diesen Satz arglos auf ein weißes Blatt Papier und ahnte nicht, was er damit in Bewegung setzte. Bilbo Beutlin hieß das zwergenähnliche Wesen, das da in einer Höhle hauste und es sich bei Pfeifenkraut und täglich sechs Mahlzeiten gut gehen ließ. Wie Bilbos geruhsames Leben eines Tages aus den Fugen gerät und der kleine Wicht in eine Abenteuerreise mit Zwergen, Zauberern und Drachen befördert wird, erzählt Tolkien in seinem für Kinder und Jugendliche geschriebenen Märchen "Der kleine Hobbit" (1937). Mit der monumentalen Roman-Trilogie "Der Herr der Ringe", die ursprünglich nur als Fortsetzung des heiteren Kinderbuches gedacht war, verließ Tolkien die vergleichsweise drollige Welt des "Kleinen Hobbit" und ließ ihren ernsten Hintergrund sichtbar werden: Aus dem Material einer in Jahrzehnten gewachsenen Privat-Mythologie schuf er ein Supermärchen für Erwachsene. Ein Leben lang hatte der Universitätsprofessor Tolkien jede freie Minute darauf verwendet, ein mythologisches Utopia zu erfinden, eine Gegenwelt, verlegt in eine vorhistorische Zeit, da die Kontinente noch eine andere Form besaßen als heute und von archaischen, inzwischen ausgestorbenen Wesen bewohnt werden - von Elben, Zwergen, Zauberern, Orks, Trollen, Baumwesen und anderen Geschöpfen. Frodo Beutlin nun, der Neffe Bilbos, macht sich auf in eine Welt, die ungleich böser, aber auch perfekter und ausgetüftelter ist als die des "Kleinen Hobbit". Ihm, der doch wie sein Onkel nichts mehr als ein geruhsames Leben und eine dampfende Pfeife schätzt, ist es auferlegt, ein ganzes Zeitalter, das aus den Fugen geraten ist, wieder ins Lot zu bringen. Ein zauberkräftiger Ring, geschmiedet von einer bösen Macht, hat die Harmonie von Mittelerde zerstört und stiftet, wo er auftaucht, Mißgunst, Ärger und Streit. Herrscher werden zu grausamen Tyrannen, wenn sie in seine Nähe kommen, Menschen zu garstigen bösartigen Geschöpfen, wenn sie ihn zu oft aufsetzen, und ein Krieg, der das Schicksal des Kontinents besiegeln soll, steht unmittelbar bevor. Frodos Aufgabe ist es, "das Ding" wieder dorthin zu bringen, wo es geschmiedet wurde, und zu vernichten. Seine Reise zum Schicksalsberg wird zur Odyssee durch eine versunkene Welt mythologischer Geschöpfe, eine Reise auch in die tieferen Kammern unserer Gehirne, wo vielleicht der eine oder andere Drache noch schlummernd einen Schatz bewacht, den wir längst verloren glaubten.
Teil 1 - Ein festlicher Abschied
In Hobbingen herrscht große Aufregung: Herr Bilbo Beutlin von Beutelsend lädt anläßlich seines einhundertundelften Geburtstags das ganze Dorf zu einem riesigen Fest ein. Wieder einmal ein Anlaß, über Bilbo und seine Sonderbarkeiten zu tratschen - seine legendäre Reise vor vielen Jahren, seinen Reichtum, seine ewige Jugend ... Gandalf, der Zauberer, trifft ein und eröffnet das Fest mit einem phantastischen Feuerwerk. Doch einmal mehr läuft bei Herrn Bilbos Fest alles anders als gewohnt: Bilbo will wieder auf Reise gehen, und da er gewöhnliche Abschiede langweilig findet, verschafft er sich einen sensationellen Abgang - vor den Augen der Festgesellschaft löst er sich in Luft auf.
Teil 2 - Der Ring bleibt bei Frodo
Auf der ersten Reise hatte Bilbo einem glitschigen Geschöpf namens Gollum einen Zauberring abgenommen, der seinen Träger unsichtbar macht. Gandalf tadelt ihn, daß er sich bei seinem Fest wieder einmal mit Hilfe des Rings einen pompösen auftritt verschafft hat. Der Ring sei für solche Späße zu gefährlich und diesmal müsse er ohne ihn auf Reisen gehen. Alles Sträuben hilft nichts: Bilbo muss den Ring seinem Neffen Frodo Beutlin überlassen. Und der ahnt nicht, daß damit das Schicksal des Zeitalters in seine Hände gelegt ist.
Teil 3 - Der Feind regt sich
Dreizehn Jahre nach Bilbos Aufbruch kehrt Gandalf ins Auenland zurück. Immer hat das Erscheinen des Zauberers eine besondere Bedeutung, und diesmal gilt sein Besuch Frodo. Schnell muß Frodo einsehen, daß die Jahre seines gleichmäßigen Hobbit-Alltags gezählt sind. Gandalf erzählt ihm von der Macht des Ringes und seiner Gefährlichkeit. Sauron, der dunkle Herrscher von Mordor, habe vom Wiederauftauchen des Rings erfahren und strecke nun seine gierigen Hände wieder nach ihm aus. Mit seiner Hilfe kann er ganz Mittelerde in seine Gewalt bringen. Frodo begreift, daß er das Auenland verlassen muß.
Teil 4 - Hinaus in die Welt
Heimlich bricht Frodo in der Nacht mit seinen Freunden Sam und Pippin zur Fahrt ins Ungewisse auf. Am nächsten Tag erblicken sie in der Ferne ein grausiges Geschöpf: einen Schwarzen Reiter. Sie wissen jetzt, daß sie verfolgt werden. Als am Abend wieder ein Schwarzer Reiter erscheint, spürt Frodo die Kraft Mordors von ihm ausgehen und die Versuchung, den Ring aufzusetzen. Doch unverhofft erscheint Hilfe: Elben, freundliche lichte Waldwesen kommen des Weges und treiben den Reiter in die Flucht.
Teil 5 - Eine Nacht unter Elben
Auf einer Lichtung werden die drei Gefährten von Elben bewirtet und erleben eine paradiesisch schöne Nacht. Gildor, der elb, warnt Frodo vor den Schwarzen Reitern und ermahnt ihn, sich zügig nach Bruchtal zu begeben. Am nächsten Morgen sind die Elben fort. Frodo möchte seine Freunde nicht weiter der Gefahr aussetzen, doch Sam und Pippin bestehen darauf, bei ihm zu bleiben, und so ziehen sie zu dritt weiter. Aber bald geraten sie wieder in Bedrängnis: Am Stockbach taucht ein Reiter auf.
Teil 6 - Verschwörung der Freunde
Auf ihrer Flucht vor den Schwarzen Reitern gelangen die Hobbits auf Bauer Maggots Hof. Maggot berichtet, daß einer der Reiter sich nach Frodo erkundigt habe. Am nächsten Tag treffen sie Merry, und damit ist die Gruppe komplett. Als sie abends in Krickloch ankommen und Frodo noch immer so tut als habe er ein Geheimnis, verraten die Gefährten ihre ´Verschwörung´: Schon lange seien sie durch himmlisches Spionieren in die wahren Hintergründe der Reise eingeweiht und nichts könne sie von der Fahrt abbringen. Damit steht fest, daß sie zu viert nach Bruchtal ziehen.
Teil 7 - Süße Gastfreundschaft
In einer verzauberten Flußgegend geraten Merry und Pippin in die tödliche Umklammerung einer lebendigen Weide. Gerade noch rechtzeitig kommt Tom Bombadil des Weges und befreit die Eingeschlossenen. Er nimmt die Gefährten mit in sein Haus, wo Goldbeere sie empfängt und auf Köstlichste bewirtet. Der Aufenthalt bei Tom und Goldbeere ist so erquickend, daß sie noch einen Tag dableiben. Doch kaum sind sie wieder aufgebrochen, werden die Freunde auf den Hügelgräberhöhen in einen tückischen, bösartigen Nebel getaucht.
Teil 8 - Ein Waldläufer kommt ins Spiel
Frodo findet sich im Innern eines Grabes wieder und sieht seine Freunde, wie zur Hinrichtung geschmückt, in der Hand des Grabunholds. Wieder kommt ihnen Tom Bombadil zu Hilfe. Den weiteren Weg aber müssen sie ohne ihn schaffen. Im Gasthaus zu Bree treffen sie einen seltsamen Menschen: Streicher, den Waldläufer. Sie sind sich nicht sicher: Ist er Freund oder Feind? Glücklicherweise bringt ihnen der Wirt einen Brief von Gandalf, in der er ankündigt, die Hobbits leider erst in Bruchtal treffen zu können - sollten sie aber einen Mann namens Streicher treffen, so könnten sie ihm vertrauen.
Teil 9 - Der Feind greift an
Auf Schleichwegen führt Streicher die Hobbits zur Wetterspitze, wo sie ihr Lager aufschlagen. In der Nacht aber greifen die Schwarzen Reiter an. Frodo begeht den Fehler, den Ring überzustreifen, und nun sieht er Geschöpfe Mordors in voller Klarheit. Mit dem Ring auf dem Finger ist er ihnen ausgeliefert und wird, obwohl sie die Angreifer in die Flucht schlagen, schwer verwundet. Zum Glück treffen sie Glorfindel und seine Elben. An der Furt der Lautwasser aber greifen die Schwarzen Reiter erneut an.
Teil 10 - Der Rat Elronds
Auf Glorfindels Pferd kann Frodo dem Angriff der Reiter diesmal entkommen. Doch er versinkt in tiefe Bewußtlosigkeit und erwacht erst nach Tagen des Schlafes im lieblichen Bruchtal, wo ihn Elrond mit seiner Kunst von der bösen Verletzung heilt. Hier, im letzten heimeligen Haus, trifft er Bilbo wieder, der noch immer gierig nach dem Ring ist. In Elronds Halle tagt der Große Rat, Versammlung aller Mächtigen, die Widerstand gegen Sauron leisten. Fürchterliche Nachrichten von den Untaten Mordors werden aus allen Teilen der Welt berichtet. Elrond beschließt, der Ring soll in dem Feuer, in dem er gemacht wurde, vernichtet werden.
Teil 11- In die Tiefen der Welt
Der Rat Elronds erteilt einer Gruppe von neun auserwählten Boten den Auftrag, nach Mordor zu gehen und den Ring am Schicksalsberg zu vernichten. Nur der Ringträger sei in seiner Verantwortung gebunden, alle anderen brauchten nur so weit zu gehen, wie sie es ertragen. Die Gruppe der neun bricht unter Gandalfs Führung auf. Am Nebelgebirge stoßen sie auf erste Schwierigkeiten: Schnee, Lawinen und Wölfe hindern sie, den Rothornpaß zu überqueren. Zum Entsetzen aller beschließt Gandalf, den unterirdischen Weg durch die Minen von Maria zu gehen.
Teil 12- Durins Zeiten
Drei Tage lang wandert die Gemeintschaft durch die Dunkelheit Marias, durch enge Gänge und übertiefe Klüfte. Sie haben das Gebirge fast durchquert, da entdecken sie das Grab des Zwergenkönigs Balin, und Gimli erzählt von der einstigen Schönheit der Silberminen, dem Reich seiner Väter. Auf einmal aber greifen Orks an. Die Gänge füllen sich mit feindlichen Kämpfern, erbittert leisten die Gefährten Widerstand gegen die Übermacht. Doch dann ist alles verloren: Ein Balrog, ein entsetzliches Wesen, erscheint. Nur Gandalfs Zauberkraft kann sie noch retten.
Teil 13 - Im Herzen des alten Reiches
Gandalf ist im Kampf mit dem Balrog in die Tiefe gestürzt. Niedergeschlagen setzt die Gemeinschaft ihren Weg nun unter der Führung Aragorns fort. Am Fluß Nimrodel treffen sie Haldir und seine Elben, die sie in das Herz des Elbenreichs Lorien führen. In Caras Galadon werden die Gefährten von Celeborn und Galadriel empfangen, und alle sind wie betäubt von der Schönheit des Landes. Der süße Aufenthalt erweist sich leider nur als kurze Atempause, denn als Frodo in Galadriels magischen Spiegel schaut, spürt er das Auge Saurons. Galadriel rät ihm, am nächsten Morgen die Reise fortzusetzen - auf ihm ruhe nun alle Hoffnung.
Teil 14 - Frodos Entscheidung
Die Fahrt geht in Booten auf dem Anduin weiter - keine angenehme Fortbewegungsart für Hobbits. Außerdem verfolgt sie hier auf dem Wasser ein glitschiges Etwas namens Gollum. Nach einigen Tagen gibt es Meinungsverschiedenheiten über den weiteren Weg. Frodo soll die Entscheidung treffen, ob sie mit Boromir nach Minas Tirith oder direkt nach Mordor gehen. Als er sich zum Nachdenken in den Wald zurückzieht, taucht unversehens Boromir auf und versucht ihm den Ring abzuhandeln. Frodo entkommt ihm knapp, doch jetzt ist ihm alles klar: Er muß alllein nach Mordor, sofort.
Teil 15 - Die Gemeinschaft zerbricht
Gerade noch entdeckt der treue Sam seinen Herrn, wie er sich heimlich davonstehlen möchte, und springt zu Frodo ins Boot. Nun sind sie allein auf dem Weg nach Mordor. Zur selben Zeit haben Orks die Lagerstelle angegriffen. Boromir ist tot, Merry und Pippin sind von Orks verschleppt worden und die übrigen nehmen die Verfolgung der Orkrotte auf - damit ist die Gemeintschaft aufgelöst. Aragorn, Gimli und Legolas haben Mühe, die Orks einzuholen - irgendein Zauber liegt über dem Land.
Teil 16 - Mit Horn und Trommeln
Merry und Pippin sind den Orks längst entkommen. Stillvergnügt schaukeln sie in den knorrigen Armbeugen des Ents Baumbart und lassen sich Geschichten vom Wald und der Bosheit des Zauberers Saruman erzählen. Baumbart trägt sie ins Innere des Waldes, wo eine Thing-Versammlung der Ents und Huorns stattfindet. Die Baumwesen beschließen, in den Krieg noch Isengart zu ziehen, um Sarumans Macht zu brechen. Währeddessen gelingt es Frodo und Sam, ihren Verfolger zu fangen: Gollum muß schwören, daß er sie sicher nach Mordor führt.
Teil 17 - Neue Ziele
Gandalf, den alle für tot hielten, scheint mächtiger denn je. Die Ringgeister, berichtet er den Gefährten, haben nun die Gestalt geflügelter Rösser und es sei die Pflicht der Gemeintschaft, nach Edoras in den Krieg zu ziehen. Dort aber empfängt man sie voller Mißtrauen und zwingt sie, die Waffen abzulegen. König Theoden steht unter dem bösen Einfluß seines Beraters Schlangenzunge, und es braucht Gandalfs ganzes Geschick, Theoden aus seinem Wahn zu befreien.
Teil 18 - Ein Heer bricht auf
Gandalf entlarvt Schlangenzunge als einen Verräter. Endlich findet König Theoden seinen alten Mut und beschließt sich am Kampf gegen Isengart zu beteiligen. Eowyn bleibt als Herrscherin in Edoras, während die übrigen mit einem Heer von 1000 Reitern in den Krieg gegen Saruman ziehen. Zur selben Zeit durchqueren Frodo, Sam und Gollum die Totensümpfe. Frodo spürt schon die Nähe Mordors, er fühlt sich erschöpft. Und in der Nacht belauscht Sam ein höchst merkwürdiges Selbstgespräch Gollums.
Teil 19 - Der Kampf um die Hornburg
Als Theoden mit seinem Heer die Hornburg erreicht, muß er feststellen, daß übermächtige Orkheere das Gebirge beherrschen. In der Nacht kommt es zum Angriff, und schon bald scheint die Festung verloren. Auch für Frodo und Sam stehen die Dinge nicht gut: Gollum hat sie zum Tor von Morannon geführt, aber es erweist sich als unüberwindbar. An der Hornburg überschauen die Verbündeten die Verwüstung, und Mutlosigkeit überkommt sie. Schon beginnen die Orks sie zu verspotten. Da wagt Theoden mit der Reiterei einen plötzlichen Ausfall gegen die Feinde.
Teil 20- Nach Isengart
Nach der siegreichen Schlacht um die Hornburg ziehen die Heere unter Gandalfs Führung vereint nach Isengart, um mit Saruman abzurechnen. Auch ein seltsam lebendiger Wald aus Huorns und Ents ist mit ihnen. Sie durchqueren das Zauberer-Tal und schließlich erhebt sich Isengart vor Ihnen. Doch jemand hat die Festung bereits zerstört. Viele hundert Meilen davon entfernt schlägt Gollum mit List in der Stimme einen neuen Weg nach Mordor vor. Frodo und Sam bleibt nichts anderes übrig, als ihm zu folgen.
Teil 21 - Sarumans Stimme
Zur Überraschung aller treffen die Gefährten an den zerstörten Stadttoren Isengarts Merry und Pippin wieder. Die beiden haben den Kampf um die Festung miterlebt und berichten, daß sich drinnen nur noch zwei Überlebende befinden: Schlagenzunge und Saruman. Gandalf warnt die Freunde vor der Stimme des Zauberers, doch ihre Neugier ist stärker als alle Vorsicht. Kaum aber vernehmen sie Sarumans Stimme, werden ihre Sinne becirct und beinahe erliegen die Krieger seinem Zauber. Erst Theodens mächtiges Wort vermag es, den Bann zu brechen.
Teil 22 - Eine Falle für alle Hobbits
In der Nacht stiehlt Pippin aus Gandalfs Arm die magische Kugel Sarumans und wirft einen Blick hinein. Sofort gerät er in die Gewalt Saurons, sieht geflügelte Ungeheuer und schreckliche Dinge. Nur durch Glück kommt er mit heiler Haut davon. Nazguls erscheinen am Himmel, die Gefahr verdichtet sich. Deshalb beschließt Gandalf, unverzüglich nach Minas Tirith zu reiten. Inzwischen hat Gollum Frodo und Sam nach Cirith Ungol in eine feuchte, stinkende Höhle geführt, dem letzten offenen Weg ins Innere von Mordor. Plötzlich ist er verschwunden. Erst jetzt begreifen sie, daß sie in der Falle sitzen.
Teil 23 - Der Feind vor der Stadt
Den ersten Angriff der Spinne Kankra haben Frodo und Sam noch abwehren können, außerhalb der Höhle aber sind sie ihr ausgeliefert. Dennoch gelingt es Sam, das scheußliche Wesen in die Flucht zu schlagen. Allein, es hilft nichts: Frodo liegt wie tot am Boden, und Sam muß nun den Ring an sich nehmen. Im Hause Denethors treffen Gandalf und Pippin eine düstere Untergangsstimmung an, und wirklich: Überall um die Stadt zieht der Feind seine Reihen zusammen. Es heißt, ein feindliches Heer sei auf dem Fluß unterwegs.
Teil 24 - Zum Tor der Toten
Aragorn erhält mit der Botschaft Galadriels den Stab seiner Königswürde. Ein Blick in den Elbenstein verrät ihm, daß das Schicksal von Mittelerde nun auch in seiner Hand liegt. Er ist jetzt fest entschlossen, auf den Pfaden der Toten zu ziehen. Aber Eowyns Bitte, mit ihm zu gehen, lehnt er ab - vielleicht fürchtet er ihre Liebe. In Cirith Ungol gelingt es Sam, Frodo aus den Händen der Orks zu befreien. Sie spüren, daß die Macht des Rings zunimmt, je näher sie dem Schicksalsberg kommen.
Teil 25 - Die Verbündeten sammeln sich
Fürchterlich ist es auf den Pfaden der Toten, dunkel und unwirklich. Während Aragorn, der kommende König, das Heer der Schattenmenschen hinter sich sammelt, beschließt in Dunharg König Theoden, der belagerten Stadt Minas Tirith zu Hilfe zu kommen. Diesmal widersetzt sich Eowyn der Weisung, zu Hause zu bleiben: Als Kriger verkleidet, mischt sie sich unter das Heer und nimmt heimlich Merry unter ihrem Mantel mit. Aber vielleicht ist alles zu spät: Nazguls greifen die Stadt an.
Teil 26 - Feuer in der Stadt
Denethor, Truchseß von Minas Tirith, hat seine Stadt schon aufgegeben. In dumpfer Melancholie brütet er vor sich hin, unfähig, Befehle zu erteilen. Als Faramir, sein Sohn, schwer verwundet vom Feld getragen wird, versinkt sein Geist endgültig in tiefer Umnachtung - Minas Tirith befindet sich in einer aussichtslosen Lage. Auch Frodo und Sam verlassen die Kräfte. Den Schicksalsberg vor Augen, schleppen sie sich durch die Wüstenei Mordors.
Teil 27 - Der Tod des Königs
Die Schlacht auf den Pelennor-Feldern beginnt. Nazguls stürzen vom Himmel, anstürmende Orks bringen das Stadttor zum Bersten. Als König Theoden sein Heer mit nie gekannter Kühnheit in dier Schlacht führt, stürzt der Herr der Nazgul herab und erdrückt den König. Aber Eowyn tötet den Nazgul, und das Glück wendet sich: Die Feinde weichen zurück. Auf Schiffen trifft das Heer Aragorns ein, und Angst erfüllt die Feinde. Rasch wird die Schlacht zugunsten der Verbündeten entschieden.
Teil 28 - Ein Köder für Mordor
Unter Aragorns Händen zeigt das sonst wirkungslose Königskraut auf einmal Wirkung. Merry, Faramir und Eowyn werden von ihren Verletzungen geheilt. Nun wissen die Leute, daß der König gekommen ist. Aber es besteht wenig Grund zur Freude, denn die Lage ist militärisch weiterhin aussichtslos, und Gandalf erklärt, ihre einzige Chance sei die, sich selbst als Köder für Sauron zu geben damit Frodo und Sam unbeheiligt ihre Mission zuende führen könnten. Er weiß nicht, daß beide am Ende ihrer Kräfte sind und wie besinnungslos den Hang des Schicksalsberges hinauftaumeln.
Teil 29 - Am Schicksalsberg
Am Tor von Maronnon überbringt ein Bote Saurons die Kleidungsstücke der angeblich getöteten Frodo und Sam. Als ihn Gandalf für seine freche Rede maßregelt, greifen die Feinde mit vielfacher Übermacht an. Im selben Moment aber erreicht Frodo die Schicksalsklüfte. Noch einmal wird er schwach und streift den Ring über. Doch Sauron weiß nun, daß er einen entscheidenden Fehler begangen hat. Verzweifelt ruft er Nazgul zum Baraddur. Bevor sie aber eintreffen können, erfüllt Gollum Frodos Mission.
Teil 30 - Zu guter Letzt
Im Moment, da der Ring vernichtet ist, versinkt Mordor im Chaos, geht die Welt Saurons in Flammen auf. Die Verbündeten haben gesiegt. Endlich kann Aragorn seine Königsschaft antreten. Das Volk von Minas Tirith empfängt die Gefährten mit Jubel. Und selbst Eowyn findet Ruhe: Sie verliebt sich in Faramir, den neuen Truchseß von Gondor. Ein Zeitalter geht zuende. Viele böse, aber auch viele freundliche Wesen verlassen nun Mittelerde und es beginnt eine Zeit der Abscheide. Doch immerhin besteht die Aussicht auf Frieden. Auf dem Rückweg ins Auenland treffen die Hobbits einen alten Freund. "
Ursendung: 07.01.1992
Als Download / Im Handel verfügbar seit / ab: 24.12.2022
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