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Am Hoffnungsberg

Kriminalhörspiel - ein Hörspiel von Doris Gercke, NDR 1992


Da, wo wir wohnen, wird in den Supermärkten Bier und beim Bauen Beton bevorzugt. Die vorherrschenden Gefühle sind Vereinsamung, Fremdheit und Ausweglosigkeit.´ Bella Block trifft auf ein erschreckend tristes soziales Milieu, als sie in ihren neuen Fall einsteigt. Einst war sie eine ungeliebte Polizeibeamtin, dann schmiss sie den Job hin und machte sich als eigenwillige Privatdetektivin einen Namen. Doch nach einer Erbschaft hatte sie sich in kunsthistorische Studien vertieft und nur noch selten Aufträge angenommen. Als die Polizistin Eva Bentrupp sie nun bittet, Selbstmorden am Hoffnungsberg nachzugehen und ihr Fotos von toten Mädchen vorlegt, macht sie eine Ausnahme. Sie zieht in die anonyme Betonburg, wird Verkäuferin in einem Supermarkt und schließt Freundschaft mit der Kollegin Rosi.
Allmählich verdichten sich die Hinweise: Geht es tatsächlich um Kinderprostitution? Bella stößt auf seltsame Spuren. Und was passiert eigentlich mit den jungen Mädchen in der Wohnung gegenüber? Und wenn Kinder betroffen sind, warum stocken die polizeilichen Ermittlungen?


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«Im Fernsehen sind die Bella Block-Krimis mit Hannelore Hoger eine Bank. Aber funktioniert das auch im Hörspiel? Leider muss ich sagen, dass es in diesem Fall zumindest, nicht annähernd die Erwartungen erfüllen konnte. Woran liegt es? Da ist zum einen die Geschichte, die zwar grundsätzlich originell ist, aber so seltsam erzählt wird, dass der Hörer den Spaß verliert. Zum anderen ist es die Hauptdarstellerin Hannelore Hoger, die ihre Rolle so angeht, wie sie es im Fernsehen ebenfalls macht. Allerdings sorgt hier diese monotone und langsame Sprechweise dafür, dass auch der letzte Funken Interesse beim Hörer schwindet.

Man quält sich förmlich durch die Spielzeit und am Ende bleibt nichts außer dem Gefühl eine Stunde Zeit verschenkt zu haben.

Offenbar hat man es sich zu einfach gemacht und versucht ein funktionierendes System eins zu eins auf das Medium Hörspiel zu übertragen. Das funktioniert in den seltensten Fällen und auch hier ist man gescheitert.

Schade drum....»

Ursendung: 01.05.1992


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