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Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

ein Hörspiel von Thomas Mann, NDR 2008 - der hörverlag 2009


Erzählt wird die amüsante Lebensgeschichte eines weltgewandten Lebenskünstlers, böse Zungen sprechen gar von einem Betrüger: Bereits in seiner Kindheit simuliert der Sohn eines bankrotten Sektfabrikanten erfolgreich, um dem Schulbesuch zu entgehen. Kleine Diebstähle, frühe erotische Abenteuer und seine schauspielerische Meisterleistung, um dem Militärdienst zu entfl iehen, sind erst der Auftakt seiner kriminellen Karriere . Der charmante Felix Krull, die liebestolle Diane Houpfl é, Marquis de Venosta, Professor Kuckuck â€" hier beginnen sie zu leben: Hörspiel macher Sven Stricker gibt dem prallen Meisterwerk Thomas Manns Stimmen, Geräusche und Atmosphäre. Ein augenzwinkerndes Festspiel der Ironie beginnt!

Thomas Mann, 1875 in Lübeck geboren, erhielt 1929 den Nobelpreis für Literatur. 1933 wurde er zur Emigration gezwungen. Zu seinen wichtigsten Werken zählen, u. v. a.: "Die Buddenbrooks" (1901) und "Der Zauberberg" (1924). Mann starb im Jahr 1955 in Zürich.

hoerspielTIPPs.net:
«Mit den "Bekenntnissen des Hochstaplers Felix Krull" wagt sich der NDR, bzw. Sven Stricker an die Umsetzung dieses unvollendeten Werks von Thomas Mann. Dieser biografische Rückblick in Form des Schelmenromans bekommt in Sven Strickers Umsetzung den passenden lockeren Unterton. Es gelingt aber, inhaltlich und sprachlich dicht an der Vorlage zu bleiben, was dieses Hörspiel zu einer adäquaten Umsetzung des Werkes macht.

Mit der im Genre unverbrauchten Stimme Barnaby Metschurats ist ein Glücksgriff gelungen. Er agiert in seiner Rolle als Felix Krull erstklassig. Alle Facetten, die diese Rolle verlangt, sind in der Darstellung gelungen. Seine Performance ist ein Grundstein für diese Produktion.

Durch die Darstellung in Episoden verkommen nahezu allen weiteren Rollen zu reinen Nebenrollen. Dennoch hat man diese hochkarätig besetzt, was sich in der Sprecherleistung insgesamt auch sehr positiv niederschlägt. In diesem Punkt ist diese Produktion wirklich eine "Ohrenweide".

Für die musikalische Begleitung des Stückes zeichnet sich, wie bei Hörspielen von Sven Stricker gewohnt, Jan-Peter Pflug verantwortlich. Er schafft mit den eingesetzten Stücken, nicht nur eine glaubwürdige Szenerie der Handlungszeit, sondern sorgt auch für eine stimmungsvolle Untermalung der jeweiligen Sequenzen.

Wieder einmal eine gelungene Produktion vom Team um Sven Stricker. Es ist ihm gelungen, eine sehr würdige und hörbare Umsetzung des letzten Werkes Thomas Manns zu erstellen.»

🔥 Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

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Ursendung: 20.02.2009


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